Zur Person
Über mich und meinen Werdegang
Magdeburg – Lebensmittelpunkt und Zuhause
Magdeburg ist für mich Lebensmittelpunkt und Zuhause. Hier wurde ich 1976 geboren und wuchs im Stadtteil Reform auf. Nach der Schulzeit studierte ich in meiner Heimatstadt an der Otto-von-Guericke Universität Pädagogik, Psychologie und Anglistik (Magistra Artium).
Heute lebe ich mit meinem roten Kater in Stadtfeld Ost, wo ich bereits gegen Ende meines Studiums hingezogen bin.
Zwischenstopp: UK
Während des Studiums bekam ich die Chance, zwei Semester in Bath zu verbringen. Eine Erfahrung, die mich bis heute auf sehr positive Weise prägt. Der berühmte „Blick über den Tellerrand“ ist gerade in unserer globalisierten Welt und der davon geprägten Gesellschaft von unschätzbarem Wert.
Familie und Beruf
Die Geburt meiner Tochter kurz nach Beendigung des Studiums stellte mich vor ganz neue Herausforderungen und brachte mir schnell die Erkenntnis: als alleinerziehende Mutter Familie, Beruf und Engagement unter einen Hut zu bringen – das wird schwer.
Angekommen im Berufsleben gelang der Einstieg nur über befristete Arbeitsverträge. Im Bereich der Jugendinformation und Jugendbeteiligung bei der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln. Die Zeit dort weckte auch mein Interesse an Medien und so studierte ich schließlich Journalismus via Fernstudium.
Da ich mein berufliches Engagement noch stärker für junge Menschen einsetzen wollte, übernahm ich 2008 die Geschäftsführung beim Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt. Seitdem begleiten mich tagtäglich die Lebenssituationen von jungen Menschen und ihren Familien. Ihnen eine Stimme zu sein, leitet mich bei meinem Engagement.
Das Feld der Kinder- und Jugendhilfe ist ein sehr großes. Geleitet von meinem Ziel, möglichst allen jungen Menschen einen gelingenden Start ins Leben zu gestalten, dabei Hürden und Barrieren abzubauen, Nachteile auszugleichen, wechselte ich 2017 als Referentin für frühkindliche Bildung und Jugendhilfe zum Paritätischen Landesverband. Hier fand ich erneut ein Arbeitsfeld, in dem ich viel bewegen kann.
Alle meine Tätigkeiten – ob beruflich oder im Ehrenamt – verfolgen ein Ziel: den Abbau von sozialer Ungerechtigkeit und das Erreichen einer echten Chancengerechtigkeit für alle.
Durch mein berufliches Engagement wurde ich 2008 auch in den Landesjugendhilfeausschuss berufen, welchem ich von 2016 bis 2021 vorsitzen durfte. Als Landtagsabgeordnete gehöre ich dem Landesjugendhilfeausschuss nun als beratendes Mitglied an.
Politik
Der Beginn meines politischen Engagements lässt sich nicht auf einen bestimmten Tag datieren. Schon früh habe ich Verantwortung für andere übernommen, mich eingesetzt und Menschen unterstützt. Nachdem ich der Partei Die Linke schon lange eng verbunden war, bin ich 2017 eingetreten. Dies war für mich ein konsequenter Schritt. Bereits vorab hat mich die Linksfraktion im Landtag in den mdr-Rundfunkrat entsendet. Für diesen bin ich auch die Vertreterin des mdr im ARD-Programmbeirat gewesen. Mit der Annahme meines Landtagsmandates musste ich diese Aufgabe niederlegen.
Ehrenamt
Es gibt weitere Engagements, die mir wichtig sind. So bin ich als Kassenprüferin bei Miteinander e.V. aktiv und war zwei Jahre die Vereinsvorsitzende von Aktion Musik e.V. – Träger des Musik- und Medienzentrums Gröninger Bad. Daneben bin ich noch Mitglied im VVN – BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschist:innen), in der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) und in der Deutsch-Japanischen-Gesellschaft. Zudem habe ich gemeinsam mit drei anderen engagierten Frauen die Initiative frauen.politisch.stark gestartet. Gerade in der Gleichstellung der Frau ist noch viel zu tun. Als sachkundige Einwohnerin für unsere Stadtratsfraktion im Ausschuss für Familie und Gleichstellung habe ich dies kommunalpolitisch von 2019 bis 2022 umsetzen können.
Als Co-Stadtvorsitzende DIE LINKE. Magdeburg habe ich eine enge Verbindung zur Kommunalpolitik und zu den Anliegen vor Ort. Hier ist es mir besonders wichtig, auch jungen Menschen den Weg in das politische Engagement und die Politik zu ebnen.
Seit den Kommunalwahlen am 9. Juni 2024 bin ich nun auch als Stadträtin für Magdeburg in der Fraktion Die Linke aktiv im Einsatz. Als Stadträtin habe ich den Vorsitz für den GeSo, den Gesundheits- und Sozialausschuss, inne. Ich freue mich auf all die bekannten und neuen Herausforderungen und vor allen Dingen auf das Mitgestalten „meiner“ Stadt.
Freizeit?!
Erholung und Entspannung finde ich beim Reisen – sowohl Kurztrips als auch ausgiebige Urlaube – beim Lesen und auch beim Fotografieren. Selbstverständlich verbringe ich auch sehr gern Zeit mit meiner Tochter, meiner Familie und meinen Freund:innen.
Politische Ämter
- 2017 – Eintritt in DIE LINKE Magdeburg
- seit 2019 – Mitglied des Stadtvorstandes DIE LINKE Magdeburg
- seit 2019 – Sachkundige Einwohnerin im Ausschuss für Familie und Gleichstellung für die Fraktion DIE LINKE in der Landeshauptstadt Magdeburg
- seit 2021 – Co-Vorsitzende des Stadtvorstandes DIE LINKE Magdeburg
- seit 2021 Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt, Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik, Gesundheitspolitik und Politik für Menschen mit Beeinträchtigung der Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt
Mitgliedschaften
- seit 2008 Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
- seit 2016 Mitinitiatorin “frauen.politisch.stark”
- seit 2016 Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)
- seit 2018 Mitglied bei “Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e. V.” (Kassenprüferin seit 2019)
- seit 2019 Mitglied bei “Aktion Musik e. V. – Musik- und Medienzentrum Gröninger Bad” (Vorstandsvorsitzende 2020/2021)
- seit 2020 Mitglied in der “Deutsch-Japanischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt