Nicole Anger
Ein Mandat war für mich immer eine Aufgabe – nie ein Selbstzweck.
Ich habe mich entschieden, zum Ende des Januars mein Mandat niederzulegen, in dem Gefühl, meine Aufgabe erfüllt zu haben.
Ich bin angetreten, um hinzuschauen, wo andere lieber wegsehen. Um Themen auf die Tagesordnung zu setzen, die Betroffene längst kannten, die aber politisch zu oft ignoriert wurden: ME/CFS, der Landesrahmenvertrag, Inklusion, aber auch die seit 1994 nicht angepasste Heimrichtlinie in der Jugendhilfe.
Ebenso wurden Themen wie die Krankenhausreform, die Cannabislegalisierung, bessere Personalschlüssel in Kitas und steigende Eigenanteile in der Pflege Teil meiner politischen Arbeit.
Ich habe immer wieder den Finger in die Wunde gelegt – bewusst, hartnäckig und nicht immer bequem. Genau soverstehe ich Verantwortung.
Landespolitisch stand ich dabei für eine Politik, die Verantwortung übernimmt: für eine gute Daseinsversorgung, faire Arbeitsbedingungen, echte Teilhabe und die Sichtbarkeit derjenigen, die sonst zu oft überhört werden.
Dieser Weg war nicht frei von Reibung. Engagement, das konsequent bleibt, stößt nicht nur nach außen auf Widerstände. Umso mehr wünsche ich meiner Partei und meiner ehemaligen Fraktion, den Blick wieder stärker auf das Wesentliche zu richten: auf Inhalte, auf die Menschen – und darauf, die eigenen Werte nicht nur zu benennen, sondern auch vorzuleben.
Politik heißt für mich nicht, ein Mandat zu behalten, sondern es sinnvoll zu nutzen. Wenn das Wesentliche gesagt, angestoßen und erkämpft ist, dann darf man auch loslassen.
Ich gehe dankbar. Dankbar für all die Menschen, die mich begleitet und mir vertraut haben. Für Unterstützung, Rückenstärkung und ehrliche Kritik. Für jede Ermutigung in schwierigen Momenten. Ihr habt diese Arbeit möglich gemacht – und getragen.
Danke für alles.
Nicole Anger
Ein Mandat war für mich immer eine Aufgabe – nie ein Selbstzweck.
Ich habe mich entschieden, zum Ende des Januars mein Mandat niederzulegen, in dem Gefühl, meine Aufgabe erfüllt zu haben.
Ich bin angetreten, um hinzuschauen, wo andere lieber wegsehen. Um Themen auf die Tagesordnung zu setzen, die Betroffene längst kannten, die aber politisch zu oft ignoriert wurden: ME/CFS, der Landesrahmenvertrag, Inklusion, aber auch die seit 1994 nicht angepasste Heimrichtlinie in der Jugendhilfe.
Ebenso wurden Themen wie die Krankenhausreform, die Cannabislegalisierung, bessere Personalschlüssel in Kitas und steigende Eigenanteile in der Pflege Teil meiner politischen Arbeit.
Ich habe immer wieder den Finger in die Wunde gelegt – bewusst, hartnäckig und nicht immer bequem. Genau soverstehe ich Verantwortung.
Landespolitisch stand ich dabei für eine Politik, die Verantwortung übernimmt: für eine gute Daseinsversorgung, faire Arbeitsbedingungen, echte Teilhabe und die Sichtbarkeit derjenigen, die sonst zu oft überhört werden.
Dieser Weg war nicht frei von Reibung. Engagement, das konsequent bleibt, stößt nicht nur nach außen auf Widerstände. Umso mehr wünsche ich meiner Partei und meiner ehemaligen Fraktion, den Blick wieder stärker auf das Wesentliche zu richten: auf Inhalte, auf die Menschen – und darauf, die eigenen Werte nicht nur zu benennen, sondern auch vorzuleben.
Politik heißt für mich nicht, ein Mandat zu behalten, sondern es sinnvoll zu nutzen. Wenn das Wesentliche gesagt, angestoßen und erkämpft ist, dann darf man auch loslassen.
Ich gehe dankbar. Dankbar für all die Menschen, die mich begleitet und mir vertraut haben. Für Unterstützung, Rückenstärkung und ehrliche Kritik. Für jede Ermutigung in schwierigen Momenten. Ihr habt diese Arbeit möglich gemacht – und getragen.
Danke für alles.